Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl 2021 - Deutscher Bundestag

Foto: Karen Mardahl. Quelle: Flickr. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die nächste Bundestagswahl wird voraus­sichtlich im Herbst 2021 stattfinden. Offiziell wird sie „Wahl zum 20. Deutschen Bundestag“ genannt. Mehr Infos über das Datum der Wahl, mögliche vorgezogene Neu­wahlen sowie weitere Termine rund um die Wahl finden Sie im folgenden Artikel:

Wann findet die nächste Bundestagswahl statt?

Umfragen und Prognosen für die Bundestagswahl 2021

Folgendes Diagramm zeigt den Durchschnitt der zwei letzten großen Umfragen1 (sogenannte Sonntagsfragen) zur Bundestagswahl 2021.

Prognose 2021

Bundestagswahl 2021Bundestagswahl 2021 - Prognose (Gewinne und Verluste)

Ausgangslage

Ausgangslage im Vorfeld der Bundestagswahl 2021

Die Aussichten der Union bei der Bundestagswahl 2021

Bei der nächsten Bundestagswahl werden laut aktuellen Prognosen 27,5 Prozent der Wähler ihre Stimme für die CDU/CSU abgeben. Dies würde einen Rückgang von 5,4 Prozent­punkten im Vergleich zur letzten Wahl bedeuten. Gegenüber dem Ergebnis aus dem Jahr 2013 würde die Union sogar ganze 14,0 Prozent­punkte verlieren.

Wahlergebnisse der Union (CDU und CSU) im Hinblick auf die nächste Bundestagswahl

Langfristig betrachtet zeigt sich ebenfalls ein Rückgang an Stimmen für die CDU/CSU. Seit der Wahl 1983 erreichte die Union keine Werte über 45 Prozent mehr. In den letzten 20 Jahren lag die CDU/CSU mit einer Ausnahme stets unter 40 Prozentpunkte. Einzig im Jahr 2013 konnte die Partei 41,5 Prozent der Wähler von sich überzeugen.

Geographische Verteilung der CDU/CSU-Wähler

Besonders hohe Ergebnisse von über 40 Prozent erhielt die CDU 2017 in Teilen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In Bayern konnte die CSU größtenteils hohe Prozentzahlen erreichen und erhielt insgesamt 38,8 Prozent der Stimmen.

Ergebnis der Unionsparteien (CDU und CSU) bei der Bundestagswahl (Karte)

Wenig Erfolg hingegen hat die Union in weiten Teilen Sachsens und Brandenburgs sowie in einigen Teilen der Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt. Besonders in Sachsen und Sachsen-Anhalt verlor die CDU gegenüber der vorhergehenden Wahl viele Wähler.

Einflüsse auf den Erfolg der Union

Der Erfolg der Union bei der nächsten Bundestagswahl wird u.a. von den drei folgenden Faktoren beeinflusst:

  1. Der Zusammenarbeit zwischen CDU und CSU
  2. Dem Erfolg der Großen Koalition
  3. Der Auswahl des Spitzenkandidaten

In den letzten Jahren gab es immer wieder Uneinigkeiten zwischen der CDU und der CSU. Beispielsweise kritisierte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer wiederholt die Kanzlerin Angela Merkel. Wenn die Union diese Unruhen überwinden kann, wirkt sie geschlossener und stabiler. Dies kann eventuell mehr Wähler überzeugen.

Sigmar Gabriel, Angela Merkel und Horst Seehofer bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags

Hält die große Koalition bis zum Jahr 2021?

Foto: Martin Rulsch. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Erfolg der Union bei der Bundestagswahl 2021 hängt auch vom Erfolg der Großen Koalition ab. Bei den Bundestagswahlen 2009 und 2017, die jeweils auf eine Große Koalition folgten, verlor die Union stets Stimmen.

Voraussichtlich wird Angela Merkel zur Bundestagswahl 2021 nicht als Spitzenkandidatin antreten. Noch ist unklar, wer ihre Nachfolge antreten wird. Diese Entscheidung beeinflusst ebenfalls den Erfolg der Union bei der Wahl. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über mögliche Spitzenkandidaten:

Bundestagswahl 2021: mögliche Spitzenkandidaten der Parteien

Die SPD im Abwärtstrend

Können sich die Sozialdemokraten bis zur nächsten Bundestagswahl erholen?

Bei der Bundestagswahl 2021 erhielte die SPD laut aktuellen Prognosen 16,5 Prozent der Wähler­stimmen und verlöre damit gegenüber der Wahl 2017 4,0 Prozent­punkte. Diese Prognose stellt eine Fortsetzung des seit 1998 bestehenden Abwärts­trends der SPD dar. In den vergangen 20 Jahren verlor die SPD insgesamt knapp die Hälfte ihrer Wähler.

Ob die SPD diesen Trend bei der nächsten Bundestagswahl aufhalten kann, hängt unter anderem von den folgenden zwei Faktoren ab:

  1. Ihrem Erfolg in der Großen Koalition
  2. Der Frage nach der Spitzen­kandidatur

1. Wird die Große Koalition der SPD zum Verhängnis?

Nach der Bundestagswahl 2017 ging die SPD trotz inner­parteilicher Vorbehalte erneut eine Große Koalition mit der CDU ein. Schon in den Legislatur­perioden 2005–2009 und 2013–2017 regierten die beiden Volks­parteien gemeinsam. Für die SPD führte dies stets zu Verlusten bei der darauf­folgenden Bundestagswahl.

Wahlergebnisse der SPD im Hinblick auf die nächste Bundestagswahl

So sank die Anzahl ihrer Wähler bei der Wahl 2009 um 11,2 Prozent im Vergleich zur vorhergehenden Wahl. Nach der Legislatur­periode 2013–2017 verlor die SPD 5,2 Prozent­punkte gegenüber der Wahl im Jahr 2013. In den Jahren vor der Wahl 2013 war die SPD in der Opposition. Einzig aus dieser Wahl konnte die Partei mit leichten Gewinnen hervorgehen.

2. Der Einfluss des Spitzenkandidaten

Vom Schulz-Effekt zum Wahldebakel

Doch auch der Spitzenkandidat der SPD hat einen starken Einfluss auf das Ergebnis bei der kommenden Bundestagswahl. Dies lässt sich deutlich am Beispiel Martin Schulz erkennen: Im Januar 2017 wurde bekannt­gegeben, dass der damalige Präsident des Europäischen Parlaments der Spitzen­kandidat der SPD für die kommende Bundestags­wahl sei. Dies führte zum sogenannten „Schulz-Effekt“.

Die SPD gewann in den darauffolgenden Wochen mehr als 10.000 neue Mitglieder2 und erhielt Umfrage­werte von über 30%, was einen Rekord seit Oktober 2012 darstellte.3 Doch der Effekt hielt nur kurz an und die Beliebtheit der SPD sank wieder. Dies ist an den ernüchternden Ergebnissen bei drei Landtags­wahlen und dem historischen Stimmentief bei der Bundestagswahl erkennbar.

Die Lehren aus der Bundestagswahl 2017

Die Wahl des Spitzenkandidaten ist also für den Ausgang der Bundestags­wahl von Bedeutung. Dies hat auch die SPD-Führung erkannt und möchte deshalb den Kandidaten für die nächste Bundestags­wahl deutlich früher bekannt geben als bisher üblich.4 Als mögliche Kandidaten gelten:

  • Andrea Nahles
  • Olaf Scholz

Die Grünen verzeichnen möglicherweise den stärksten Zuwachs aller Parteien: Sie könnten im Vergleich zur letzten Bundestags­wahl 7,6 Prozent­punkte hinzugewinnen und 16 Prozent der Stimmen bekommen. Damit würden die Grünen ihr bisher bestes Ergebnis auf Bundes­ebene im Jahr 2009 (10,7 Prozent­punkte) noch übertrumpfen.

Die AfD würde laut Prognose einen spürbaren Stimm­zuwachs verzeichnen und bei der Bundestagswahl 2021 möglicher­weise 4,4 Prozent­punkte mehr als 2017 erreichen. Im Laufe der Legislatur­periode 2017–2021 wird sich zeigen, ob die AfD ein ähnliches Schicksal erwartet wie die Piraten in der vorherigen Legislatur­periode.

Die Linke könnte laut Umfragen ihren status quo erhalten und 10,0 Prozent der Zweit­stimmen bekommen. Dieses Ergebnis liegt unter dem besten bisherigen Ergebnis von 11,9 Prozent­punkten bei der Bundestagswahl 2009.

Die FDP verzeichnet laut Umfragen für die Bundestagswahl 2021 ein Minus von 2,2 Prozent­punkten. Wie bei der SPD hängt das Ergebnis der Liberalen bei der Bundestagswahl 2021 wesentlich vom Erfolg oder Scheitern der Großen Koalition in der laufenden Legislaturperiode ab.

Bundestagswahl 2021: Sitzverteilung im Bundestag

Der Bundestag setzt sich regulär aus 598 Mitgliedern zusammen (ohne Über­hang­- und Aus­gleichs­man­date). Demnach ergäbe sich laut Umfragen folgende Sitz­verteilung im Bundestag:

Prognose

Bundestagswahl 2021 - Sitzverteilung im Bundestag

Ausgangslage

Ausgangslage bei der Sitzverteilung im Deutschen Bundestag (Anfang der Legislaturperiode 2017–2021)

In der Praxis ist die Anzahl der Abgeordneten wegen Überhang- und Ausgleichs­mandaten5 deutlich höher: Zu Beginn der Legislaturperiode 2017–2021 hatte der 19. Bundestag 709 Abgeordnete.

Koalitionen nach der Bundestagswahl 2021

Bei den möglichen Koalitionen nach der Bundestags­wahl 2021 wird mit einer Besetzung des Bundestags mit 598 Sitzen gerechnet. Bei einer fiktiven Sitz­verteilung ohne Ausgleichs- und Überhang­mandate ergibt sich ab 300 Sitzen eine Mehrheit im Bundestag.

Mögliche Koalition nach der nächsten Bundestagswahl

Es gibt nur zwei Koalitions­möglichkeiten, die laut derzeitigen Umfragen möglich wären:

  • Schwarz-rot-grüne Koalition (Union + SPD + Grüne, auch Kenia-Koalition genannt)
  • Jamaika-Koalition (Union + FDP + Grüne)

Koalitionen mit zwei Parteien (z.B. Große Koalition oder Schwarz-Grüne Koalition) wären derzeit nicht möglich.

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen

Seit 1976 sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen. Obwohl der Rückgang nicht kontinuierlich verläuft, ist der bisherige Trend eindeutig. Ihren historischen Tiefstand erreichte die Wahl­beteiligung bei der Bundestagswahl 2009: Nur 70,8 Prozent der Wahl­berechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen

Bei Wahlforschern herrscht Konsens darüber, dass der Erstauftritt der AfD bei einer Bundestags­wahl die Wahl­beteiligung steigen ließ,6 und dies gleich aus zwei Gründen. Zum einen stimmten laut Infratest dimap 1,47 Millionen bisherige Nichtwähler für die AfD,7 zum anderen zog die Angst vor einem Wahlsieg der AfD mehr Anhänger der Alt-Parteien in die Wahllokale.

Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2021

Das Wahlforschungsinstitut Forsa veröffentlicht bei seiner wöchentlichen „Sonntagsfrage“ zur Bundestagswahl den Anteil der „Nichtwähler und Unent­schlossenen“ – zuletzt betrug dieser 24 Prozent. Dies entspräche einer Wahl­beteiligung von 76 Prozent.

Dieses Umfrageergebnis hat sich bei den vergangenen Bundestags­wahlen als relativ zuverlässig gezeigt, um zumindest die Größen­ordnung der Wahl­beteiligung bei der nächsten Bundestagswahl abschätzen zu können.

Frauenanteil im Deutschen Bundestag

Zwischen 1949 und 1982 blieb der Frauen­anteil im Bundestag relativ konstant und stets unter zehn Prozent. Der Einzug der Grünen in den Bundestag nach der Bundestags­wahl 1983 initiierte nach mehr als 30 Jahren eine Veränderung, die zu 20 Jahren Fortschritt führte.

Frauenanteil im Bundestag vor der Bundestagswahl 2021

Erst die Einführung von Frauen­quoten bei einzelnen Parteien führte zu einer spürbaren Erhöhung des Frauen­anteils im Bundestag:

  • Vor der Bundestagswahl 1987 beschlossen die Grünen die Mindest­parität für alle grünen Gremien und Wahllisten, damals ein Novum.8 Als direkte Konsequenz sprang der Frauen­anteil im Bundestag um 5,6 Prozent­punkte in die Höhe auf 15,4 Prozent.
  • Vor der Bundestagswahl 1990 führte die SPD eine 33-Prozent-Quote und die PDS (später Die Linke) eine „50-prozentige Mindest­quotierung“ ein.9 Als Folge davon stieg der Frauen­anteil um mehr als fünf Prozent­punkte auf 20,5 Prozent.
  • Vor der Bundestagswahl 1994 erhöhte die SPD ihre „Geschlechter­quote“ auf 40 Prozent.10 Daraufhin stieg der Frauen­anteil im Bundestag um weitere 5,7 Prozent­punkte auf 26,2 Prozent.
  • Vor der Bundestagswahl 1998 führte die CDU ein Frauen­quorum (eine abgeschwächte Form der Frauenquote) von einem Drittel ein. Dadurch stieg der Frauen­anteil im Bundestag noch einmal sprunghaft an und erreichte 30,9 Prozent.

Stagnation des Frauenanteils und Aussichten für die nächste Bundestagswahl

Seit 2002 stagniert der Frauen­anteil im Bundestag. Die Bundestags­wahl 2017 führte sogar zu einem starken Rückgang, der auf den Eintritt der AfD in den Bundestag zurück­zuführen ist. Zu Beginn der Legislatur­periode waren nur zehn von insgesamt 94 AfD-Abgeordneten weiblich (10,6 Prozent).11 Somit hat die AfD den bei Weitem niedrigsten Frauen­anteil aller Bundestags­fraktionen und senkt dadurch den Durchschnitt im Bundestag.

Frauenanteil nach Fraktionen im Bundesag – (Legislaturperiode 2017–2021)

Die Aussichten auf einen Anstieg des Frauen­anteils im Bundestag nach der Bundestags­wahl 2021 sind gering. Ohne neue oder erhöhte Frauenquoten bei den Parteien wird der Frauen­anteil im Bundestag wohl weiterhin stagnieren.

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  1. GMS-Umfrage vom 27.09.2018 sowie Forschungsgruppe Wahlen-Umfrage vom 28.09.2018
  2. Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), SPD zählt über 10.000 Neu-Mitglieder seit Schulz-Nominierung, 02.03.2017
  3. Quelle: Spiegel Online, Schulz-Effekt – Nichtwähler verhelfen SPD zu Umfragehoch, 13.02.2017
  4. Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk, SPD will „K-Frage“ künftig früher klären, 11.06.2018
  5. Wie Überhang- und Ausgleichs­mandate entstehen, wird im folgenden Video der Bundeszentrale für politische Bildung erklärt: Überhang- und Ausgleichsmandate
  6. Quelle: Handelsblatt, AfD treibt Wahlbeteiligung nach oben, 25.09.2017
  7. Quelle: Zeit Online, Merkel-Enttäuschte und Nichtwähler machen die AfD stark, 24.09.2017
  8. Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung, 30 Jahre Grüne Frauenpolitik – Mission erfüllt?, 19.04.2013
  9. Quelle: Melanie Werner, Gesetzesrecht und Satzungsrecht bei der Kandidaten­aufstellung politischer Parteien, 21. Juli 2010, Seite 150–152
  10. Quelle: Geschichtswerkstatt in der SPD Schleswig-Holstein, Geschlechter­quote, abgerufen am 06.03.2018
  11. Nach dem Rücktritt von Frauke Petry und Mario Mieruch aus der Bundestags­fraktion im Oktober 2017 sind 9 von 93 AfD-Abgeordneten weiblich (nur noch 9,7 Prozent Frauen).

4 Comments

  1. Die SPD ließ mit Gabriel ihr bestes Zugpferd gehen, Scholz war von Anfang an ein Schuß in den Ofen.

    Mit Sahra wird die linke Wählervereinigung hoffentlich eine „Wende“ im
    ewigen Aussitzen der akt. Probleme erreichen können.

  2. Mal eine vorsichtige Prognose für die Bundestagswahl 2021:

    • Alexander Gauland wird mit 80 Jahren nach Adenauer (1961) zum zweitältesten Bundeskanzler der BRD nominiert.
    • Die Grünen haben sich mangels Mitglieder-Zahl aufgelöst.
    • Die SPD scheitert an der 5-%-Hürde.
    • Der Ex-Astronaut Thomas Reiter wird neuer Bundes-Finanzminister – weil er sich im luftleeren Raum am besten auskennt.
    • Und in seiner ersten Sitzung erklärt das neue Kabinett einstimmig den Bob-Marley-Klassiker „No woman – no cry!“ zur neuen National-Hymne.
  3. Ich wäre da skeptisch. Hier meine Prognose: CDU und AfD werden gleichauf liegen und beide 21,9 % erreichen, damit wäre das ein Verlust bei der CDU von 11 % und ein Zugewinn für die AfD von 9,3 %. Die SPD wird auf 14,6 % zurückfallen, ein Verlust von 5,9 % wird den Endpunkt der Krise der Sozialdemokratie markieren. Linke und Grüne werden sich auf 14,6 % verbessern und damit deutlich zulegen (Linke um 5,5 %, Grüne um 5,7 %). Die Liberalen werden 4,7 % Verluste machen und nur noch 7,3 % erreichen. Rot-Rot-Grün wäre dann stärker als die Große Koalition und die 🇩🇪-Koalition wird keine Mehrheit mehr haben. DIE KRISE DER SOGENANNTEN VOLKSPARTEIEN IST DIE KRISE DES KAPITALISMUS. Die AfD wird als großer Gewinner des ganzen hervorgehen und damit die Opposition anführen.

  4. Ich wünsche mir für 2021 einen Wahlsieg der CDU und dass die Ökosozialistische Koalition bestehend aus Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei deutlich stärker abschneiden wird als die Armenien-Koalition. Wenn schon ein Niedergang der SPD stattfindet, sollte dieser auch FDP und AfD erfassen. Ich hoffe außerdem, dass dieser Stand Bundestagswahl für Bundestagswahl wieder und wieder erreicht wird, bis eine der Parteien aus dem Bundestag (am besten die AfD) wieder verschwindet.

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